1. Damen: „Landesliga… Rissen ist dabei!!!“

So viel war am letzten Heimspieltag im Marschweg klar: Es sind noch zwei Spieltage, noch drei Spiele und alles was wir bis zum sicheren Aufstieg in die Landesliga brauchen, sind drei Punkte, ein deutlicher Sieg. Unser erster Gegner hieß VG Elmshorn und wir hatten uns fest vorgenommen, bereits in diesem Spiel alles zu entscheiden.

1. Spiel

Entsprechend hoch war die Nervosität auf unserer Seite und so fanden wir im ersten Satz nur sehr zaghaft ins Spiel. Es fehlte vor allem Druck in den Angriffen, so dass VGE in der Abwehr sehr viele Bälle holen konnte. Auf diese Weise entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel mit teilweise langen Spielzügen, die mal VGE und mal wir für uns entscheiden konnten. Als die gegnerische Mannschaft dann dabei war, etwas Oberwasser zu gewinnen und mit 14:12 in Führung ging, nahmen wir unsere erste Auszeit. Doch das half nur bedingt, so dass bei – aus unserer Sicht – 18:20 die zweite Auszeit mit anschließendem Diagonalwechsel folgte und das hat dann geholfen. Den nächsten Punkt konnten wir für uns entscheiden, Claudi kam zur Angabe und hat das Aufschlagsrecht nicht wieder abgegeben. Damit ging der erste Satz mit 25:20 an uns.

Im zweiten Satz wollten wir etwas stärker auftreten, mehr Druck aufbauen, doch das hat leider so gar nicht funktioniert. Während die ersten Punkte wieder zwischen VGE und uns aufgeteilt wurden, ging ab einem Spielstand von 5:5 gar nichts mehr. Es wollte einfach nicht gelingen. Entweder kam die Annahme nicht und wenn sie denn mal kam, wurden vorne keine Punkte gemacht, auch eine Auszeit konnte da nichts tun und auf einmal lagen wir mit zehn Punkten zurück, es stand 5:15. Jetzt ging es darum, sich noch einmal zu sammeln, um konzentriert und druckvoll zu spielen. Claudi kam zum Aufschlag und gab den Ball erst wieder bei einem Punktestand von 11:15 ab. VGE war nicht mehr ganz so weit entfernt. Zwei weitere Serien mit druckvollen Aufschlägen von Heike und Mary sowie eine deutlich aufmerksamere Netzarbeit und Feldabwehr haben gezeigt, dass es sich lohnt, nicht aufzugeben und zu kämpfen. Am Ende konnten wir so auch den zweiten Satz mit 25:22 für uns zu entscheiden.

Nun war es nur noch ein Satz, der zur Landesliga fehlte und den wollten wir uns holen. Doch auch im dritten Satz merkte man uns an, dass wir viel nachdachten und nicht ganz zu unserem Spiel fanden. Allerdings hatte VGE sehr damit zu kämpfen, dass sie im Satz davor eine Führung von zehn Punkten aus der Hand gegeben hatten. Als Claudi dann abermals eine Aufschlagsserie hinlegte und uns damit deutlich in Führung brachte, war es klar: Den Satz lassen wir uns nicht mehr wegnehmen und so haben wir ihn auch mit 25:17 klar für uns entschieden.

Das Spiel war aus, wir hatten unseren Sieg, wir hatten unsere drei Punkte. Unser Trainer kam aufs Spielfeld gerannt und schon war ein Kreis gebildet, es wurde gesprungen und aus Leibeskräften  gesungen: „Landesliga… Rissen ist dabei!

 

2. Spiel

Voller Aufstiegseuphorie sind wir motiviert in das Spiel gegen Halstenbek gestartet. Bis zum Spielstand von 5:6 ging es relativ ausgeglichen hin und her, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Erst dank Wiebkes guten Aufschlägen gelang es uns, eine kleine Führung zu erspielen, bis uns dann beim Spielstand von 15:13 eine Angabenserie von Halstenbek und die blendende Sonne aus dem Konzept gebracht haben. Auf einmal stand es 16:21. Unsere schöne Führung war weg  und konnte auch nicht wieder zurückgeholt werden. Der Satz ging mit 25:19 Punkten an Halstenbek.

Im  zweiten Satz sind wir mit einem komfortablen Vorsprung von 9:1 Punkten  gestartet. Die schlechten Sichtverhältnisse auf der gegnerischen Angriffsseite kamen uns sehr zu pass, aber auch das Training der letzten Wochen hat sich ausgezahlt, so dass wir mit guten  Blockaktionen, einer guten Abwehr /Sicherung  und guten Angriffen den Satz sicher mit 25:13 nach Hause bringen konnten.

Der dritte Satz startete ähnlich wie der erste. Bis zum Spielstand von 8:8 war es sehr ausgeglichen. Wieder einmal kamen wir dann auf einmal mit den Halstenbeker Aufschlägen nicht klar. 10 Punkte in Folge für Halstenbek konnten wir nicht mehr aufholen, so dass wir den Satz am Ende mit 14:25 abgeben mussten.

Auch wenn es bei dem Spiel für uns um nichts mehr ging, wollten wir uns dennoch nicht geschlagen geben. Also mussten, genau wie im Hinspiel, die Sätze vier und fünf her. Zum Glück hatten wir diesmal keinen unserer typischen Einbrüche und ließen in den beiden Sätzen den Gegner einfach nicht mehr richtig in sein Spiel finden. Mit 25:14 gewannen wir den 4. Satz, dabei half uns der gegnerische Trainer sehr, da er genau wie unser Trainer gegen HNF leider eine Falsche Aufstellung aufs Feld stellte und im fünften Satz gewannen wir 15:8. Nach unserem gelungen Heimspiel ging es noch zu unserem Stammchinesen und wir ließen entspannt den Abend ausklingen.