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3:0 gegen HTBU

Mit dem Seebär in den Aufstiegshafen eingelaufen

Was wurde uns von dem Seebär nicht alles versprochen, wenn wir es wieder wie im letzten Jahr schaffen sollte, uns direkt für den Aufstieg in die Verbandsliga zu qualifizieren. Nebenschwaden einer Cohiba waberten bereits gedanklich durch die Rissener Lande, der Gaumen freute sich auf einen Schuss Rum und selbst die Hoffnung auf ein neues Maskottchen schwang unterschwellig bei dem oder anderen mit.
Nun die Meistermannschaft des letzten Jahres widerstand der Versuchung und beschenkte den Seebären stattdessen mit einer Saisonverlängerung.
Pünktlich um 13.50 lief er dann wieder ein, der Lars alias der Seebär, der uns vor einem halben Jahr verlassen hatte, um mit uns eine Saison zu beschließen, die von Verletzungen geprägt, mit unglaublich viel Mannschaftsgeist zu einem großartigen Ende geführt werden sollte.
Doch der Reihe nach.
Nachdem eine Mannschaft in der wohlweislichen Voraussicht gegen die letztjährige Frauennationalmannschaft nicht bestehen zu können, bereits vorzeitig abgesagt hatte, blieb ein Endspiel gegen HTBU 2, um sich ganz offiziell für den Aufstieg in die Verbandsliga zu qualifizieren.
Auch wenn das Verletztungspech den Einsatz von Tobi und Bernd nicht zuließen, waren Sie dennoch gekommen und Tobi oblag es nach einer konzentrierten Aufwärmphase, mit einer fulminanten Ansprache, eine hochkonzentrierte und bis in die Haarspitzen motivierte Rissener Mannschaft auf´s Feld zu schicken.
Doch auch dem Gegner war anzumerken, dass sie den Platz in der Verbandsliga nicht einfach so herzuschenken gedachten und so mussten wir relativ schnell einem 5 Punkte Rückstand hinterher laufen, den wir jedoch zur Mitte des Satzes mit einem von allen Beteiligten getragenen starken Blockspiel egalisieren konnten und stattdesssen selbst erstmalig in Führung gingen.
Zum Ende des 1. Satzes griff dann auch der Trainer wieder in die taktische Trickkiste. Oli rein und KP als der polyvalente Spieler schlechthin, sorgte wieder für 3 Mann im Angriff.
So ging der 1. Satz mit, ich glaube, 25:21 an uns und auch im zweiten Satz gelang uns schnell eine komfortable 6 Punkte Führung, so dass Frank, nicht umhin kam, den Zeilenschreiber nach einer unnachahmlichen Aufschlagserie von gerade einmal 2 Punkten wieder vom Feld zu nehmen. Das war in der Vergangenheit schon einmal anders, aber die Ansprüche an eine zukünfige Verbandsligamannschaft? sind eben andere.
Die Angst vor der Auswechselung führte jedoch noch einmal zu einer Konzentrationssteigerung aller Beteiligten und einem souveränen Satzgewinn.
Nachdem auch der dritte Satz souverän begonnen wurde, bereiten sich gedanklich bereits alle auf die entsprechende Siegesfeier vor, doch man merkte, dass die Aufgabebereitschaft in der Verbandsliga eine andere ist. Trotz eines 0:2 Satzrückstandes und einer zwischenzeitlichen 6 Punkte Führung im dritten Satz kämpfte HTBU bis zum Ende entschlossen. Leichte Schwächen über Außen, ließen den Vorsprung auf 24:22 schrumpfen, doch JP wäre nicht JP, wenn er dies nicht als besonderen Ansporn nehmen würde, daraufhin den Sack zuzumachen.
So war die Saison erneut Geschichte und erneut stellt sich die Frage, ob diese Mannschaft, die zweimal in Folge bewiesen hat, dass sie für die Landesliga zu stark ist :D, dieses Mal den Aufstieg in der Verbandsliga wagt.
Was folgte, war die Aufstiegsause pt. II, die standesgemäß mit einer Sektdusche für den MEISTERTRAINER abgeschlossen wurde.
Es war wieder einmal großartig in dieser Mannschaft zu spielen.

Bis zum Mittwoch

Der Schreibwart (Timm)