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Die Rissener Mädchen der Jahrgänge 04/05 strahlen in neuem Glanz. Die Mannschaft um Kapitänin Louisa, die sich aus Talentförderkindern des Gymnasiums Rissen und Vereinsvolleyballern des Rissener Sportvereins zum Sommer neu zusammengefunden hat, bildet nun endlich nicht nur mannschaftlich und spielerisch ein tolles Team, sondern auch optisch.

...weiterlesen "U13 + U14 weiblich: Mit neuen Farben zu großen Zielen"

Im männlichen Bereich konnten sich wie bereits im vergangenen Jahr die Jugendteams des Rissener SV für die Hamburger Meisterschaften U16, U18 und U20 im Januar und Februar 2017 qualifizieren. Während die Teams U16 und U18 aufgrund der geringen Meldezahlen direkt für die Meisterschaft qualifiziert sind, musste das U20-Team eine Qualifikationsrunde in Ahrensburg bestreiten. Dort ließen die Rissener aber nie Zweifel aufkommen, dass sie sich nicht nur für die Meisterschaft qualifizieren, sondern um die ersten Plätze mitspielen wollen. Entsprechend wurden zwei deutliche Siege gegen Norderstedt (25:10, 25:5) und Ahrensburg (25:12, 25:19) eingefahren.

Die Mädchen, angetreten nur bei der Qualifikation für die U18, konnten sich in der ersten Runde gegen starke Konkurrenz leider nicht qualifizieren. Sie haben aber in einer zweiten Qualifikationsrunde am 06. November noch einmal die Chance, doch noch zur Hamburger zu fahren.

Die Qualifikationsrunden für die jüngeren Teams U13 und U14 finden erst im November und Dezember statt. Doch auch dort machen die Rissener Teams sich berechtigte Hoffnungen, erfolgreiche Qualifikationen zu spielen und an den Hamburger Meisterschaften teillzunehmen.

Bereits zum dritten Mal fand in diesem Jahr vom 22.08. - 26.08. das Beachcamp des RSV-Volleyball an der Elbe statt. Motiviert durch den Olympiasieg der beiden Goldmädels Laura Ludwig und Kira Walkenhorst galt es auch in diesem Jahr, die meist schon aus der Halle bekannten Techniken auch auf weichem Untergrund zu verbessern.

 

 

Insgesamt 20 Kinder im Alter zwischen 9 und 15 Jahren nahmen in diesem Jahr teil und wurden bei schönsten Sommerwetter unter der fachkundigen Anleitung der Trainer Malte, Rasmus, Rabea und Timm nicht nur im Hinblick auf ihre Grundfähigkeiten im Pritschen und Baggern geschult, sondern vor allem auch in die spezifischen Beachvolleyballtechniken eingeführt. So wurden intensiv Cuts, Shots und Pokes geübt und mit vollem Einsatz jedem Ball hinterher gehechtet. Beim abschließenden Turnier spielten die "Großen" dann schon nach den richtigen Beachvolleyballregeln im 2:2, während die Young Beacher in vielen kleinen Spielern beim 3:3 und 4:4 einen Sieger ermittelten, ehe für alle zur Abkühlung der wohlverdiente Sprung in die Elbe anstand.

 

Am 16.06.2016 fuhr das U18-Team des Rissener Sportvereins bestehend aus Jonathan Leye, Louis Puille, Julian Czerney, Diego Penz, Max Kubicek und Frederic Zander mit Trainer Rasmus Abel zu einem der weltgrößten internationalen Jugendturniere nach Klagenfurt in Österreich mit keinem geringeren Ziel, als auf diesem hohen Niveau das Halbfinale zu erreichen.

Im Rahmen der United World Games treten über 8000 Teilnehmer aus 30 Nationen in 10 verschiedenen Sportarten gegeneinander an, sodass dieses Turnier ein olympisches Flair umweht.

Das Team des Rissener Sportvereins bei den United World Games 2016
hintere Reihe: Rasmus Abel, Jonathan Leye, Max Kubicek, Louis Puille
vordere Reihe: Frederic Zander, Julian Czerney, Diego Penz

 

Der Start gegen das rumänische Team LPS Bihorul Oradea verlief eher mittelmäßig, jedoch konnte sich das Team im zweiten Spiel gegen die polnische Mannschaft SMS Ostroda deutlich steigern. Dennoch ging auch dieses Spiel, wenn auch knapper verloren. Nun stand das Ziel, als einer der besten Dritten weiterzukommen, für das letzte Gruppenspiel am nächsten Tag fest. Wie erwartet wurde das Spiel gegen die zweite Mannschaft der Gastgeber hoch gewonnen und man zog als bester Dritter in das Viertelfinale ein, welches noch am gleichen Tag gespielt wurde.

Dort wartete dann der in allen anderen Jahrgängen bisher ungeschlagene und als Titelverteidiger angereiste TSV Jona, welcher gleichzusetzen ist mit der Jugendnationalmannschaft der Schweiz. Im vorigen Jahr hatte man mit 21-4 und 21-9 in der Vorrunde gegen Jona verloren und so schien der Traum vom Halbfinale ausgeträumt. Wie erwartet gewannen die Schweizer den ersten Satz mit 21-9, wobei das Team des RSV nicht besonders glücklich aussah. Nach einer Ansprache des Trainers, ob man denn geglaubt habe, dass man dieses Spiel gewinnen könne und dass man sich jetzt für den zweiten Satz zusammenreißen und nochmal richtig Volleyball spielen solle. Jetzt wieder voll motiviert, da man nichts zu verlieren und nichts zu verschenken hatte, hörte man aus den sechs Kehlen der RSV-Spieler die Sprüche des RSV. Es wurde ein Satz auf Augenhöhe, da man um jeden Punkt kämpfte und teilweise schon längst verlorene Bälle noch holte. Außerdem motivierten sich die Spieler nach jedem Punkt aufs Neue selbst und die letzte benötige Motivation brachten die gut erspielten Punkte. Durch diesen Kampfeswillen wurde der Tiebreak vom RSV erzwungen. Die Stimmung war so gut, dass man auch gegen den Lärm der anderen Mannschaften von Jona, die zum Anfeuern kamen, locker ankam und das sogar ohne Auswechselspieler. Der dritte Satz wurde vom RSV beherrscht und so erarbeitete man sich schon früh eine klare Führung, die bis zum Ende für Jona nicht mehr aufzuholen war. Aber selbst beim Matchball bei einem Spielstand von 14-10 glaubte man auf Rissener Seite noch nicht an einen Sieg. Als dann aber der letzte Punkt auch noch an den RSV ging, brachen alle Dämme und es schallte durch die Halle: „Hier regiert der RSV“.

Dass man am Ende das Halbfinale und das Spiel um Platz 3 noch knapp verlor, ist bei der Tatsache eher nebensächlich, dass man die Schweizer Nationalmannschaft geschlagen und dass selbst gesetzte Ziel des Halbfinaleinzuges erreicht hat.

Das war die nahezu unglaubliche Geschichte, wie fünf Volleyballer und ein hauptberuflicher Tennisspieler aus dem Hamburger Westen die Schweizer Nationalmannschaft schlugen.

Frederic Zander

Das U18-Team des Rissener Sportvereins ist nach einer Niederlage im Finale gegen den Eimsbütteler TV Hamburger Vizemeister und hat sich damit für die Norddeutschen Meisterschaften in Schwerin qualifiziert.

 

 

Nachdem vor zwei Wochen das U16-Team des RSV Hamburger Meister geworden war, standen am 30. und 31. Januar auch für das U18-Team die Hamburger Meisterschaften an. Doch anders als das U16-Team, das ohne feste Platzierungsziel die Meisterschaft auf sich hatte zukommen lassen, wollte das U18-Team unbedingt das Finale und damit die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften erreichen. Das Ziel der Norddeutschen Meisterschaften war in den vergangen Jahren immer wieder knapp verfehlt worden, aber nach einer Beobachtung der anderen Teams bei der Qualifikation sahen die Rissener dieses Jahr ihre Chance gekommen.

Der Turnierfavorit Eimsbütteler TV spielte in der Vorrunde in der anderen Vierergruppe, sodass Rissen dem Gruppensieg als klarer Favorit entgegenstrebte. Der Gruppensieg konnte dann auch durch drei klare Siege gegen VfL Geesthacht, VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek und Halstenbeker TS erreicht werden. Der zweite Turniertag startete mit dem Halbfinale gegen den Ahrensburger TSV. Während die Rissener am Vortag ihr ganzes Können nur selten hatten abrufen können und müssen, spielten sie nun von Anfang an konzentriert und konsequent. Folgerichtig wurden die Sätze gegen Ahrensburg mit 25:7 und 25:12 deutlich gewonnen. Im Finale stand dann das Duell mit dem Eimsbütteler TV an. Gegen die teilweise schon Regional- und Drittligaerfahren Jungs aus Eimsbüttel zeigten die Rissener eine starke Leistung, mussten sich aber doch deutlich mit 2:0 geschlagen geben. Trotz der Niederlage im Finale überwog am Ende die Freude über die Vizemeisterschaft und die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften in Schwerin.

Für den Rissener SV traten Frederic, Jonathan, Julian, Nils, Louis, Max und Florian mit Trainer Rasmus Abel an.

 

Aber auch die Teams U14 und U20 des Rissener Sportvereins haben an den Hamburger Meisterschaften teilgenommen. Leider konnte in beiden Fällen nicht mehr als der etwas undankbare vierte Platz erreicht werden. Dennoch hat der RSV mit einer Meisterschaft, einer Vizemeisterschaft und zwei vierten Plätzen eine sehr starke Vereinsleistung im männlichen Bereich gezeigt. Und die Hamburger Meisterschaften U13 stehen noch aus, bei denen das Rissener Team ebenfalls um die vorderen Plätze mitspielen möchte…

Das U16-Team des Rissener Sportvereins ist nach einem starken 2:1 (19:25, 25:21, 15:9) im Finale gegen den Dauerrivalen Eimsbütteler TV Hamburger Meister 2016.

 

U16-Team des RSV

 

Nach einer erfolgreichen Qualifikation stand für das U16-Team des Rissener SV am 16. und 17. Januar die Hamburger Volleyballmeisterschaft in Halstenbek an. Acht Teams konkurrierten um den Titel des Hamburger Meisters und auch die Rissener Jungs der Jahrgänge 2001 und 2002 hatten sich vorgenommen, bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitzureden. Bereits das erste Spiel gegen die VG Hausbruch-Neugraben-Fischbek wurde im Vorfeld als richtungsweisend eingestuft. Nach drei hart umkämpften Sätzen aber konnten die Rissener zum ersten Mal jubeln. Nach einem ungefährdeten Sieg gegen den Oststeinbeker SV musste das letzte Spiel der Vorrunde gegen den Eimsbütteler TV gespielt werden. Der ETV, in den letzten Jahren die dominierende Mannschaft im männlichen Jugendvolleyball, war schon häufig Gegner des RSV gewesen und wie so oft mussten sich die Rissener Jungs auch in Halstenbek geschlagen gegeben.

Trotz dieser Niederlage wurde als Gruppenzweiter das Halbfinale erreicht, in dem der Gastgeber aus Halstenbek wartete. In einem hochklassigen Halbfinale konnten die technisch starken Halstenbeker geschlagen werden und der Finaleinzug perfekt gemacht werden. Gegner im Finale war dann wieder der ETV. Aber zweimal auf einer Meisterschaft gegen den ETV verlieren, das wollte das Rissener Team auf keinen Fall. Entsprechend motiviert gingen die Jungs das Finale an, lautstark von den Fans unterstützt. Doch auch der ETV hatte sich viel vorgenommen und konnte prompt den ersten Satz für sich entscheiden. Aber Rissen kam zurück und holte sich den zweiten Satz, sodass der dritte Satz die Entscheidung bringen musste. Doch plötzlich wurden die Eimsbüttler nervös. Konnte es sein, dass sie ihre Vormachtstellung dieses Jahr an Rissen verlieren würden? Bereits zum Seitenwechsel lag Rissen 8:5 vorne und dieser Vorsprung sollte nicht mehr abgeben werden. Am Ende stand ein 15:9 für Rissen auf der Anzeigetafel.

Nach langen Jahren der zweiten und dritten Plätze konnte endlich wieder ein Titel im männlichen Bereich nach Rissen geholt werden. Und die Reise geht am 09. und 10. April auf der Norddeutschen Meisterschaft weiter…

Für den Rissener SV traten Moritz, David, Lasse, Iman, Linus H., Paul, Linus K., Mats, Laurenz und Leonard mit Trainer Rasmus Abel an.