Am Anfang stand eine gehörige Portion Nervosität auf beiden Seiten war es doch für die Szkoła Mistrzostwa Sportowego aus Ostroda in den Mausuren und das Gymnasium Rissen der erste gemeinsame Austausch auf deutschem Boden. So bekannte ein junger polnischer Austauschschüler am ersten Abend in der Gastfamilie denn auch ganz offen: "I´m soooo nervous!" Doch dafür gab es keinen Grund! 17 polnische Gastschüler wurden am Montag, den 25.09.17 nach langer Busfahrt sehr herzlich von Lehrern und Gastfamilien in Empfang genommen und verbrachten im Anschluss eine Woche in Hamburg.

Und diese Woche hatte einiges zu bieten. Am Dienstag fand zunächst eine muntere Kennenlernrunde statt, ehe die polnischen Gastschüler ihre deutschen Mitschüler in den normalen Unterricht begleiteten. Am Nachmittag stand der übergeordnete Zweck des Austausches im Mittelpunkt, das gemeinsame Volleyballtraining. Unter Anleitung des Hamburger Auswahltrainers Gerd Grün trainierten die Jugendlichen gemeinsam, bevor der Tag abschließend bei einem gemeinsamen Besuch an der Elbe ausklang.

Der Mittwoch sollte ganz dem touristischen Sightseeing vorbehalten sein. Mit Hilfe von Stadtführung (ein großer Dank an Gerd Hoffmann und die deutsch-polnische Gesellschaft), Stadtrundfahrt und dem Besuch der Elbphilharmonie-Plaza gab es einen intensiven Eindruck davon, warum viele Hamburger immer wieder von der "schönsten Stadt der Welt" sprechen.

Am 4. Tag des Austausches wurden im Beach-Center unter Anleitung von Auswahltrainer Andre Bolten erst die Fähigkeiten im Sand verbessert und anschließend den deutschen Beachvolleyball-Nationalteams Bergmann/Harms sowie Thole/Schümann beim Training über die Schulter geschaut. Den Nachmittag verbrachte die Gruppe in den Szenevierteln der Stadt, bevor am Abend als krönender Abschluss des Tages der Besuch des Musicals Aladin auf dem Programm stand. Freitag probten die Jugendlichen zunächst ihre Gleichgewichts- und Kraftfähigkeiten im Klettergarten, ehe am Nachmittag wieder gemeinsam trainiert wurde.

Der Samstag war zunächst der gemeinsamen Zeit in der Familie vorbehalten. Am Abend fand dann die große Abschiedsfeier in der Aula des Schulcampus Rissen statt. Im bunten Wechsel aus polnischer und deutscher Musik zog es alle Jugendlichen auf die Tanzfläche und auch das Bemühen der Trainer und Betreuer die Party langsam zu beenden, führte nur dazu, dass sie mit auf die Tanzfläche gezogen wurden. Sie verließen die Jugendlichen verschwitzt und glücklich am späten Abend die Schule, ehe am Sonntagmorgen tränenreich der Abschied vollzogen werden musste.

Ein neues Kapitel deutsch-polnischer Freundschaft ist damit eröffnet und die sportliche Talentförderung des Gymnasiums Rissen und des RSV hat nun einen internationalen Partner, der in seinem Land zu den erfolgreichsten Schulen zählt. So besteht die große Hoffnung, dass die jungen Volleyballer des GyRi diese Erfahrungen für die anstehenden Meisterschaften und Punktspiele gewinnend nutzen können.

     

Polenaustausch Ostróda – Rissen 2017

Gastfreundschaft und Abenteuer. Der Polenaustausch des Gymnasium Rissens in zwei Worten zusammengefasst. Ausgewählte Schüler und Schülerinnen der Volleyballtalentförderung der Klassen 7 bis 11 haben eine Woche in der polnischen Stadt Ostróda verbracht und dort mit den Schülern des Sportinternates SMS Ostróda zusammen viel erlebt. Von Beachvolleyball Training, Kajaktour durch die Masuren und Wasserskifahren bis hin zu einer Stadtbesichtigung in Danzig wurde viel unternommen. Durch das tägliche Training wurden schnell Freundschaften geschlossen und die eigenen Fähigkeiten wurden spielerisch verbessert.

Angefangen hat alles mit einer 10 stündigen aufregenden Bahnfahrt über Berlin und Posen. Schon auf den Bahnsteigen mussten wir ungewollt unsere Sprintfähigkeiten unter Beweis stellen. In den Abteilen zeigte sich bereits der wahre Ehrgeiz aller Schüler darin, die Lehrer bei Gesellschaftsspielen zu schlagen. Nachdem wir um 22:00 Uhr herzlich von den Polen am Bahnsteig empfangen worden sind, wurden wir mit dem Schulbus in unsere erste luxuriöse Unterkunft gefahren, in der ein Mitternachtssnack auf uns wartete. Am Morgen trafen wir uns alle zum gemeinsamen Frühstück am Viersterne Buffet des Hotels, das direkt neben unseren Hütten lag. Der erste Tag wurde mit vielen Kennlernspielen, einer Schul- und Stadtführung sowie mit einem gemeinsamen Training verbracht. Abschließend haben wir den Tag  mit einem Grillfest an einem See in der Umgebung abgeschlossen.

Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück gemeinsam mit den polnischen Schülern nach Danzig aufgebrochen und hatten nach einer interessanten Stadtführung die Möglichkeit Souvenirs zu kaufen und die anderen Schüler besser kennenzulernen. Nach diesem aufregenden Tag haben alle beschlossen gemeinsam das Schwimmbad des Hotels zu nutzen und nach einigen Runden des Spieles “Werwolf“ den Tag so gemütlich ausklingen zu lassen.

Der dritte Tag stand dann ganz im Zeichen des übergeordneten Ziels des Austausches, die eigenen Fähigkeiten im Volleyball zu verbessern. Unter der Anleitung ehemaliger polnischer Erstligaspieler  standen insgesamt 4 Stunden Training sowie 2 Stunden freies Spiel zu Buche, welches einigen von uns immer noch nicht reichte, so dass das Abendbrot in 5min verzerrt wurde, damit vor der Abfahrt mit dem Bus noch weitere 30min gespielt werden konnte. Am Abend stand dann der Umzug in ein eindrucksvolles, mittelalterliches Burghotel in Nidzica an.

Die Kajaktour am Samstag war einer der Höhepunkte der Reise. In polnisch-deutsch gemischten Kajaks ging es 12 Kilometer lang durch die wunderschöne Landschaft der Masuren. Anschließend gab es ein gemütliches Lagerfeuer und abends in unserer Unterkunft noch eine spannende Burgführung.

Unseren letzten Tag verbrachten wir im Sand und Wasser. Zuerst hatten wir ein Beachvolleyball Mixed Turnier bei dem immer Mädchen/Junge und polnisch/deutsch gemischt gespielt haben. Standesgemäß schlugen am Ende im Finale Katharina und Michau das Lehrerteam bestehend aus Timm Dawson und der Schulleiterin der Schule Agnieszka Michalak. Doch im Vordergrund stand eindeutig der Spaß und wieder einmal die Erkenntnis wie schnell die gemeinsame Leidenschaft für einen Sport Beziehungen knüpfen und Freundschaften schließen lässt.

Nach dem Turnier nutzten einige von uns noch die benachbarte Wasserskianlage um sich auch in diesem Element auszuprobieren. Voll mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Freundschaften kehrten wir dann nach einer Woche alle heil und glücklich wieder nach Hamburg zurück. Wir freuen uns schon riesig auf den Gegenbesuch vom 25.09-01.10.2017 im September!

Der Rissener Copacabana ist eröffnet. Bei strahlendem Sonnenschein fand unter fächmannischer Anleitung der Rissener Beachwartfamilie Klingner die offizielle Saisoneröffnung im Sand statt. Im Herzen des Rissener Sportzentrums im Marschweg 75 werden die Volleyballer des RSV zukünftig verstärkt der Outdoor-Variante ihrer tollen Sportart nachgehen.

Während die Herren und Damen des RSV hier ganz einfach konditionelle und koordinative Grundlagen für die neue Saison im September legen, haben die Jugendlichen des RSV mit den Hamburger Meisterschaften am 24.06 in Halstenbek ein konkretes Ziel, auf das es sich lohnt hinzuarbeiten.

Am Sonntag stand jedoch erst mal ein generationenübergreifender Aufgalopp mit Musik, Grill und viel guter Laune im Mittelpunkt, bei der über 6 Stunden hinweg in immer wieder neuen Konstellationen miteinander gebeacht wurde.

Dies soll zukünftig vor allem am Donnerstag so bleiben, wo in einer "Bunten Runde" zum Beachen eingeladen wird.

 

Beim Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia, den Hamburger Schulmeisterschaften, trumpft das Gymnasium Rissen mit vier Finalteilnahmen und zwei Landessiegertiteln auf. Die U18-Volleyballer qualifizieren sich damit auch für das Bundesfinale in Berlin.

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