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Müde und etwas erschöpft, erreichte nach 14 stündiger Busfahrt die dreizehnköpfige Austauschgruppe aus Ostróda am 02.09. das Gymnasium Rissen und wurde dort herzlich von ihren deutschen Austauschfamilien empfangen.  Fand die erste Runde des Austausches kurz vor den Sommerferien in Ostróda statt, konnte sich die deutsche Seite nun für die dort erlebten Abenteuer und die blendende Vorbereitung auf das Landesfinale Beachvolleyball, welches das GyRi sowohl in der Altersklasse U 16 als auch U 18 siegreich gestalten konnte, revanchieren.

Da in zwei Wochen das Bundesfinale im Beachvolleyball ansteht, auf das das U 18 Team bereits hinfiebert, ging es am Dienstag auch direkt zum Olympiastützpunkt an den Alten Teichweg um dort wie die Nationalteams intensiv zu trainieren. Nach zwei Stunden leistungsdifferenzierten Trainings besuchte die Gruppe anschließend die Schanzenbäckerei, ehe sich die Trainer verabschiedeten, und die Jugendlichen den großstädtischen Shoppingmöglichkeiten frönten. Gegen Abend besuchte die Austauschgruppe dann den Elbstrand und zwei polnische Jugendlichen machten ihre speziellen Erfahrungen mit den physikalischen Gesetzen der Verdrängung, die in Kombination mit der Hamburger Tide für ordentlich Wellen und nasse Hosen sorgte.

Zur Wochenmitte unternahm die polnischen Gruppe eine Sightseeing-Tour durch die Stadt, die gemäß der sportlichen Interessen mit dem Fahrrad erfolgte und von der Reeperbahn beginnend alle Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt und Hafencity umfasste. Da die Hallensaison bereits beginnt, stand für den Nachmittag Training in den Vereinsgruppen des RSV an, ehe am Abend gemeinsam das Viertelfinale der Halleneuropameisterschaft geschaut wurde. Hier traf die deutsche Frauennationalmannschaft auf Polen, und die gesamte Austauschgruppe verfolgte gebannt in Leas Wohnzimmer einen heiß umkämpften 5-Satz Krimi, den Polen knapp für sich entscheiden konnten.

Die Revanche folgte jedoch auf direkt am nächsten Tag auf dem Wasser, wo die "deutsche Delegation" beim gemeinsamen Stand-Up Paddling Kurs, der polnischen Gruppe im Gruppensprint keine Chance ließ. Anschließend ging es erneut zum Olympiastützpunkt an den Alten Teichweg, wo im Anschluss ans Brasilian Warm-Up erneut heftig um Punkte gefightet wurde.

Am Freitag stand nach einem kurzen gemeinsamen Schulalltag noch einmal ein gemeinsames Training in der Halle an, bevor am Abend beim Besuch des Musicals Paramour die unglaubliche Artistik des Cirque de Soleil bewundert werden durfte.

Der letzte Tag des gemeinsamen Austausches sollte dann eigentlich in den Familien stattfinden, doch unsere volleyballverrückten Jugendlichen nutzten den Saisonauftakt von drei Austauschsschülern um sich erneut in der Halle zu treffen und neben lautstarker Unterstützung für Lennox, Nico und Paul auch selbst noch ein wenig zu daddeln.

Nach so viel intensiver gemeinsamer Zeit flossen auch in diesem Jahr wieder einige Tränen beim Abschied am darauf folgenden Sonntagmorgen und das Versprechen sich möglichst bald wiederzusehen.

 

Der Rissener SV holt sich den 7. Platz bei den Norddeutschen Volleyball-Meisterschaften U13 männlich vom 14. bis 16. Juni in Schwerin. Im abschließenden Spiel werden die Jungs aus Stralsund besiegt.

Verletzungsbedingt reist der RSV am Freitag nur noch mit 4 Jungs nach Schwerin. Im 3 gegen 3 der U13 können sie aber natürlich trotzdem antreten und sind entsprechend motiviert.

Nach einer ersten Nacht in der Jugendherberge startet die Meisterschaft in wunderbar hergerichteter Halle am Samstag mit der Gruppenphase. Die Jungs zeigen eine gute Leistung, können aber am Ende gegen starke Konkurrenten aus Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg keinen Sieg für sich verbuchen. Der erkämpfte Satz gegen Greifswald macht aber durchaus Mut für Sonntag. Abends wird nach dem Abendessen noch das Ufer des Schweriner Sees erkundigt, bevor es ins Bett geht, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Am Sonntag geht es im Kreuzspiel gegen Halstenbek, die bereits von der Hamburger Meisterschaft bekannt sind. Ein spannenden Spiel, das erst im Tie-Break entschieden wird. Dort zeigen die Jungs aus Halstenbek die besseren Nerven, wehren erst einen Rissener Matchball ab und verwandeln anschließend ihren eigenen. So geht es im Spiel um Platz 7 gegen Stralsund, die klar besiegt werden.

Mit diesem abschließend Erfolg fahren alle im Großen und Ganzen zufrieden nach Hause. Rissen muss sich auch bei Norddeutscher Konkurrenz keineswegs verstecken und trainiert nun umso motivierter weiter, um im kommenden Jahr vielleicht noch ein paar Plätze besser abzuschneiden.

Beim Blick auf die Auslosung auf das Bundesfinale in Berlin war damit jedoch überhaupt nicht zu rechnen gewesen, doch mit Kampfgeist, Mut und taktischem Geschick sicherten sich die Volleyballer des Gymnasiums Rissen beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia in Berlin erstmals Platz 9 und damit das beste Ergebnis in der Geschichte des GyRi.

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In der Heimhalle erspielten sich die Volleyballjungs des Rissener Sportvereins die Bronzemedaille. Nur dem Schweriner SC und dem HT Barmbeck-Uhlenhorst mussten sie sich geschlagen geben.

Fotos: Frank Wechsel

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Beim Landesfinale Jugend trainiert für Olympia kann das Gymnasium Rissen seinen sensationellen Dreifachtriumph aus dem Vorjahr wiederholen, dramatisch endete dagegen das Finale der U16 Mädchen. Über verschiedene Vor- und Zwischenrunde hatten sich insgesamt 7 Mannschaften vom GyRi für das Landesfinale JtfO qualifiziert, welches am 19.02. an der Eliteschule des Sports am Alten Teichweg stattfand.

...weiterlesen "JtfO: GyRi-Boys zementieren ihre Vormachtstellung im Hamburger Schulvolleyball"